Groß, größer, VW Amarok Aventura – Es kommt eben doch auf die Größe an

Automobil  One comment

„Es kommt nicht auf die Größe an….“ – BULLSHIT. „Size matters“ und zwar gewaltig. Größe ist beeindruckend. Kraft ist beeindruckend. Intelligenz ist beeindruckend. Als Frau stehe ich auf diese drei Dinge. Nein, ich stehe sogar auf vier Dinge. Ich vergaß den Komfort. Der sollte auch dabei sein.

Vor kurzem traf ich auf ein solches Exemplar. Es bot alle vier von mir bevorzugten Eigenschaften und zog mich in seinen Bann. Ich kam mir klein neben ihm vor. Und als es drauf ankam, fühlte ich mich von ihm beschützt. Ich war nervös, ich war aufgeregt, ich hatte eine tolle Zeit mit ihm und verliebte mich.

Wie er heißt? Ich verrate es Euch:

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Amarok Aventura

Der kräftige Bursche wurde ordentlich von Volkswagen überarbeitet und ich fuhr ihn in München auf einer Off-Road Strecke. Er zeigte mir seine Talente, zeigte mir seine Kraft und seine Fähigkeiten und ich muss zugeben: „Beeindruckend“.

Ein Pick-Up soll langlebig und robust sein. Er muss was aushalten können. Am häufigsten kommen Pick-Up’s auf Farmen und Gebieten zum Einsatz, wo häufig abseits der Straße gefahren wird. Arbeitsgeräte werden herum kutschiert, manchmal muss man andere Autos aus dem Dreck ziehen oder einfach jemanden von A nach B bringen, wo keine Straße hinführt. Pick-Ups sind Arbeitstiere.

Heute sind Pick-Ups mehr als das. Sie haben den Lifestyle-Faktor mittlerweile integriert. Komfort und Arbeitstier sind keine Dinge mehr, die einander ausschließen. Und dies merkt man am völlig überarbeiteten Innenraum des Amarok Aventura. Infotainment.System, Multifunktionslenkrad, Rückfahrkamera, Nappaleder und Metallic-Optik.Applikationen und AGR-Sitzen, die auf Wunsch elektrisch verstellbar sind. Ich saß bequem, ich hatte unendlich viel Platz und das trotz meines nicht geringen Körperumfanges.

Ob Sechs-Gang-Schaltgetriebe oder Acht-Gang-Automatik – der Amarok Aventura fährt sich sehr angenehm. Sitzt man hinter dem Steuer bemerkt man die Größe des Fahrzeugs kaum. Einen Parkplatz würde ich mit ihm daheim in Hannovers Innenstadt wohl kaum finden, aber ich könnte von oben zumindest jede Straße schon von Weiten überblicken. Ich mag es erhöht zu sitzen. Der Ein- und Ausstieg war spielerisch. Festhalten, hochziehen und auf den Sitz plumpsen lassen. Mit Tritt-Reling natürlich viel eleganter.

Ich will mich gar nicht so sehr mit technischen Details aufhalten. Selbige könnt Ihr hier nachlesen. Ich will Euch lieber von dem Fahrerlebnis auf der Off-Road Strecke berichten.

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Off-Road unterwegs

„Nein, fahr Du mal…Muss ich echt nicht….mach Du mal, ich filme….“, sprach ich zu meinem Mitfahrer Robert. Wir hatten schon eine Runde über die Strecke gedreht und ich war als Beifahrerin gut durchgeschüttelt worden. Angst hatte ich dabei keine, jedoch hatte ich Respekt bekommen. Ich fahre schon lange Auto, aber Off-Road und Rennstrecken lassen mich doch respektvoll einen Schritt zurücktreten. Ich bin Mama, ich bin ein Sicherheitsmensch, ich kann da nicht aus meiner Haut.

Um es abzukürzen: Ich musste fahren. Es gab keine Widerrede. „Los Conny, nu mach schon. Fahr!“ Und Conny fuhr….

Sitzt man hinter dem Steuer, ist es gar nicht so wild. Halte die Umdrehungszahl bei ungefähr 2000, dann kommst Du auch den steilen Hügel rauf. Bergab lenk einfach nur, das Auto bremst für Dich. Fahr einfach langsam und auch unebene Wege sind ein Kinderspiel.

Was soll ich sagen? Die Strecke hat Spaß gemacht. Ich hatte keine Angst. Das Auto gab einem Sicherheit. Es fuhr Wege hinauf und hinunter, die ich zu Fuß nie bewerkstelligt hätte. Ich war beeindruckt. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber das Wort trifft es am besten.

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Mein Fazit

Ein tolles Auto. Ein Monster. Ein geniales Monster. Ein Kraftpaket. Würde ich auf dem Land wohnen, würde ich eine Farm besitzen – ich würde ihn sofort kaufen. Ich wohne jedoch mitten in einer Stadt. Die Parkplatzsuche ist ein Glücksspiel und mit so einem Riesen ein Ding der Unmöglichkeit. Ich würde im Auto wohnen müssen, da ich es nirgends parken könnte. Egal wie schick ich ihn finde, wie beeindruckend er ist, für mich wäre er nur ein Auto fürs Landleben. Wer einen Parkplatz hat, der kann ihn auch als Statement-Auto seines Lebensstils fahren. Wer kernig ist, zu dem wird dies Auto garantiert passen. Klischee adieu, denn dank des Komfort-Faktors wären auch zarte Wesen in diesem Wagen gut aufgehoben. Auf normaler Straße fuhr er sich gut. Bei 180 wurde er auf der Autobahn ein wenig lauter, doch bedarf es gar nicht mehr als 160 zu fahren. Mit ihm einen Wohnwagen ziehen wäre kein Problem und dabei würde man sehr angenehm die Kassler Berge hochfahren.

In einer “alles drin” Variante kommt er vermutlich auf um die 52.000 Euro. Individuelle Anpassungen von Zelt bis hin zu Aufsätzen und Co. noch nicht eingerechnet.

Es ist ein Wagen für Farmer, Lebenskünstler, Welt-Bereiser und Menschen, die Pick-Ups lieben.

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Technische Daten zum Auto >>>

Weitere Fotos vom Auto >>>

One comment to Groß, größer, VW Amarok Aventura – Es kommt eben doch auf die Größe an

  • Lisa  says:

    Es hat Macht!! 🙂

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